Willkommen auf der Homepage des PARAMITA!

Am 1. März 2017 wurde das Paramita Bonn und unsere “Praxis für Achtsamkeit, Medition und Stressbewältigung” 12 Jahre alt!

Seit 2005 bieten wir in unserem Übungsraum in Bonn-Poppelsdorf, der auch als eine Praxis für Stressbewältigung nach der MBSR-Methode von Jon Kabat-Zinn dient, regelmäßig buddhistische Meditationen und sog. “Themen-Abende” an. Darüber hinaus hat sich unser unterdessen ca. 70 qm große Übungsraum auch als ein geeigneter Ort für Übungstage an Wochenenden oder Feiertagen erwiesen. Auch haben namhafte buddhistische Lehrer und Dozenten uns besucht und hier Vorträge gehalten. Arbor-Seminare aus Freiburg bietet hier seit 2016 Fortbildungen in Achtsamkeits-basierten Methoden an.

Wir, das sind Yesche U. Regel und Angelika Wild-Regel. Wir haben beide eine längere Geschichte mit Meditations-Zentren in Deutschland und der Begegnung mit namhaften buddhistischen Lehrerinnen und Lehrern. In den vergangenen 40 Jahren durften wir viele Unterweisungen hören und Praxiserfahrungen sammeln. So haben wir uns 2004, kurz nach unserer Heirat, entschlossen, dieses gemeinsame Projekt in Bonn zu beginnen und hier unser bescheidenes Wissen anzubieten.

Das PARAMITA ist eine “offene Gemeinschaft”. Es gibt keine Mitgliedschaft und keinen Verein. Aber es gibt doch einen Kreis von Menschen, die immer wieder gerne zu Meditationen und anderen Anlässen hierher kommen. Und es gibt immer wieder neue Interessierte, die für eine Weile an unseren Angeboten teilnehmen. Unser e-Mail-Verteiler informiert über 450 Interessierte im Raum Bonn-Köln regelmäßig mit Informationen.

Wir sind keiner buddhistischen Gemeinschaft oder Traditionslinie direkt angeschlossen und verstehen uns als “traditions-übergreifend”, auch wenn wir eine besondere Beziehung zum Kamalashila Institut in der Eifel haben, das Yesche 1981 mitbegründet hat und in dessen Nachbarschaft wir auch heute noch wohnen. Wir sind zudem mit der DBU, der Deutschen Buddhistischen Union, verbunden, an deren Versammlungen Yesche seit seit 1984 regelmäßig teilgenommen hat. Da wir in vielen renommierten Meditationshäusern und in der Erwachsenenbildung im ganzen deutschen Sprachraum unterrichten, sind wir mit einer geistigen Erneuerungsbewegung (Schwerpunkt: Achtsamkeit, Buddhismus etc.) gut vernetzt und mit vielen Lehrerinnen und Lehrern verbunden und befreundet.

Unsere Angebote in Bonn verstehen wir als den Bedürfnissen von Menschen, die im städtischen Umfeld leben, angepasst. Was viele hier zu benötigen scheinen sind “Zeitfenster” für innere Auszeiten und “Praxis-Oasen” und eine Kontinuität in der Begleitung ihrer eigenen inneren Suche und Übung. Dabei spielt für uns eine große Bedeutung, dass Meditationsmethoden gut verstanden und intelligent angewendet werden müssen und das Heilsame an der buddhistischen Denkweise erkannt und genutzt wird.

Wir haben unsere Arbeit ab 2005 zunächst “Paramita-Projekt” genannt, zum einen, weil wir uns gerne auf die Lehre von den “Vollkommenheiten” bzw. “befreienden Handlungen” (Sanskrit: Paramita) beziehen und auch, weil wir eher ein Projekt als ein Zentrum sein wollen. Ein Projekt ist ein Experiment  oder Vorhaben mit offenem Ausgang, und so freuen wir uns über jede(n), die oder der mit uns gemeinsam an diesem Projekt teilhaben möchte.

Seit 2013 bietet Yesche zudem ein “Paramita-Training” im Kamalashila Institut in der Eifel an, wodurch wir auch für andere eine Brücke zwischen Bonn und der Eifel schlagen, wie wir sie auch selber seit vielen Jahren leben. Die Themen des Paramita-Trainings basieren auf klassischen buddhistischen Quellen, die Inhalte der Kurse sind lebensnah und alltags-bezogen und zugleich von der buddhistischer Meditation und Weisheitssicht geprägt.

Seit unserem 10-jährigen Jubiläumsfest im März 2015, an dem über 70 Freundinnen und Freunde teilnahmen, wird unser Raum und unser Angebot einfach PARAMITA genannt. Das “Projekt” muss nicht mehr dazu gesagt werden, bleibt aber als Name der Website und in der Email-Adresse erhalten.

Im August 2015 wurde unser Meditationsraum in der Clemens-August-Str. 17 erweitert und renoviert und wir konnten noch die Wohnung über dem Raum für unsere Wohnräume und Arbeitsplätze einrichten. Dort können wir nun auch zuweilen Freunde empfangen und miteinader Tee trinken etc. Kaum waren die neuen Räume fertig besuchte der 17. Karmapa Urgyen Trinley Dorje, ein berühmter tibetischer Lama, das PARAMITA und signierte alle unsere tibetischen Rollbilder, auch den großen Druck eines von ihm selbst gemalten Kuan Yin Bildes im chinesischen Stil, das das Treppenhaus ziert. Er trug sich in das Gästebuch des PARAMITA ein.

2016 ist Yesche’s erstes Buch erschienen. Es heißt “Tonglen-Praxis – Meditationen zur Entwicklung von Mitgefühl” – veröffentlicht vom Münchner Verlag nymphenburger, der Yesche eingeladen hatte, ein Buch zu schreiben. Das 206 Seiten starke und schön gebundene Buch enthält auch eine von Yesche besprochene CD mit ca. 60 Minuten Meditationsanleitungen, wie er sie auch im PARAMITA gibt.

Alle weiteren Termine bis Juli 2017 (und z.T. auch schon bis zum Jahresende 2017 und danach) findet man im Kalender auf dieser Seite!

Neu ist, dass nun auch die Termine der Praxis für Achtsamkeit, Meditation und Stressbewältigung (MBSR) in diesem Kalender zu finden sind. So ergibt der Kalender ein besseres Gesamtbild unserer Aktivitäten, zumal die TeilnehmerInnen der säkularen Achtsamkeits-Programme und der am Buddhismus orientierten Kurse auch die offene Wahl unter diesen Angeboten haben. Vor allem die Offene Meditationsstunde an Donnerstagen um 18.00 Uhr und einige Übungstage im Rahmen des Paramita könnten wir Absolventen von MBSR-Kursen von Interesse sein. Umgekehrt sei jenen, die hier erste Schritte in der Meditation unternehmen – oder auch jenen mit mehr Praxiserfahrung – allein wegen des mehrwöchigen Charakters auch die Teilnahme an einem 8-Wochen-Übungsprogramm empfohlen.

Wir hoffen auf viele Gelegenheiten zum gemeinsamen achtsamen Meditieren, Entspannen und Nachdenken.

Mit den besten Wünschen,

Yesche U. Regel und Angelika Wild-Regel

… und schon sind es 12 Jahre !!!