Christiane Hackethal

Christiane Hackethal (M.A.) ist selbstständige Grafikerin und Redakteurin sowie psychologische Beraterin mit Schwerpunkt Psychosynthese und Mindful Self Compassion (MSC)-Trainerin in Ausbildung. Sie praktiziert sein 15 Jahren buddhistisches Achtsamkeits- und Geistestraining und hat bei verschiedenen Lehrern unterschiedlicher Schulen gelernt. Sie verbindet psychologische und (schulübergreifend) buddhistische Inhalte und Methoden mit transpersonalem und ressourcenorientiertem Fokus, die der persönlichen Erforschung, Entfaltung, Reifung und Heilung dienen.

Christiane lebt in Bonn und gibt eine Reihe von Abend-Kursen im PARAMITA im Rahmen der Themen-Abende an Donnerstage.

Zu sich selbst nach Hause kommen

Themen-Reihe im PARAMITA BONN von Christiane Hackethal
1. Jahreshälfte 2019

Das Thema „Zu sich selbst nach Hause kommen“ meint einen Prozess – eine Reise, die eine tiefe Sehnsucht von uns Menschen berührt: ganz bei sich sein zu können, geborgen und sicher, ruhig und gestillt, klar und im Einklang, gesammelt und gleichmütig, würde- und kraftvoll – und schließlich befreit.

In diesem Sehnen kreuzen sich lebensgestaltende und spirituelle Impulse und Wünsche. Wir sehnen uns, in uns zu reifen und zu heilen. Und so in der Welt zu sein – frei und zugewandt.

Wir wollen dieses Lebensthema aus Sicht von Dharma, Selbstfürsorge und westlicher Psychologie erforschen und befragen. Es wird vorausgesetzt, dass eine jede dieser Perspektiven dabei ihren Wert hat und sie sich gegenseitig befruchten können.

Buddha sagte kurz vor seinem Tod zu Ananda: „Sei dir selbst eine Insel.“ Wie hat Buddha das gemeint, welchen Rat gibt er hier? Und wie können wir ihn heute verstehen?

Was ist das  für ein „Ort“, dieses „Zuhause“ oder diese „Insel“ – und wer ist es, der hier „Zuflucht“ finden möchte?

Welche Atmosphäre wollen wir in unserem „Zuhause“ haben; was ist fürsorglich und hilfreich? Selbst-Güte und -Mitgefühl können die Richtung weisen.

Und wie können wir mit all den „Stimmen“ in uns umgehen lernen – zum großen Teil Echos von Stimmen unseres Lebenswegs –, die diesen „Ort“ bevölkern? Sie hören lernen, kennenlernen, verstehen lernen?

Die Abende bilden jeweils thematische Einheiten, die separat besucht werden können. Und sie können als prozessbegleitende Reihe gesehen werden. Sie wird in der zweiten Jahreshälfte fortgesetzt.

Je Abend wird es einen Vortrag, angeleitete Übungen/Meditationen und Austausch geben. Ich lade ein, uns vom Medizin-Buddha-Mantra begleiten zu lassen.

1. und 2. Abend (31.1. und 14.2.)

Einführung: Wie sind „ich/selbst“ und „zu Hause“ aus psychologischer und buddhistischer Perspektive zu verstehen? Worin unterscheiden, gleichen und ergänzen sich diese Perspektiven? Wie können wir die Grundlagen legen, um diesen Weg zu uns selbst zu gehen – diese Reise bewusst zu unternehmen, beharrlich und heilsam?

3. und 4. Abend (28.3. und 25.4.)

Was hindert uns, zu uns „nach Hause“ zu kommen? Worauf sollten wir behutsam und selbstmitfühlend schauen? Was sind unsere Verletzungen, unsere Ängste, unsere inneren schwierigen Anteile? Wie begrenzen unsere Selbstbilder uns? Und wie gehen wir mit all dem hilfreich um – um „zu Hause“ unser Potenzial zu ent-decken?

5. und 6. Abend (30.5. und 27.6.)

Dharma und Psychologie betonen den Wert von Entschlusskraft, Freude und Inspiration. Stimmig in sich „zu Hause“ zu sein ist eine Voraussetzung und gleichzeitig eine Frucht dieser Qualitäten. Wie stärken wir sie? Wie verzeihen wir uns, dass es oft auch „nicht gelingt“? Wie nähren wir die Kraft der Lebendigkeit und des Herzens in uns?

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