Tibetische Pujas

Puja ist ein indisches Wort und heißt “Opferritual”. Eigentlich handelt es sich bei tibetischen Pujas jedoch um Meditationsrituale, die in der Tibetischen Sprache “Tschoga” oder “Drubthab” heißen, was “Methode, um etwas zu verwirklichen” bedeutet. Der gebräuchlichere Sanskrit-Ausdruck ist “Sadhana”. Diese Meditationsform entspricht der Praxis des Vajrayana oder tantrischen Buddhismus.

Im Paramita-Projekt bieten wir gelegentlich gemeinsame Pujas mit tibetischen Ritualtexten an, die von Yesche geleitet werden. Dabei meditieren wir hauptsächlich auf Buddha-Aspekte, die erleuchtete Qualitäten darstellen, wie die Grüne oder Weiße Tara, der Medizin-Buddha, der Bodhisattva Tschenresig (Avalokiteshvara), dee weiße Buddha Vajrasattva und der orange-farbene Manjushri auf dem Löwen (Djamyang Mawe Senge). Zu Buddhas Erleuchtungstag im Mai (Vesakh) und anderen Festtagen werden auch gelegentlich besondere Rituale durchgeführt.

Auch buddhistische Zufluchts-Zeremonien werden auf Wunsch angeboten.

Es finden an fast allen Donnerstagen um 17.00 uhr Pujas statt. Alle Termine bis März 2017 findet man im Kalender auf dieser Seite!

 

Yesche U. Regel war von 1980-1997 als buddhistischer Mönch und Lama oft für die Gesangs-Leitung (Umdse) von solchen Ritualen und ihre Erläuterung zuständig. Dabei hat er sich immer bemüht, die tibetischen Texte und Methoden des Vajrayana den westlichen Schülern verständlich zu erklären und sie auf eine ansprechende Weise zu rezitieren und zu singen. Dies versucht er auch noch heute bei Pujas im Paramita-Projekt.